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Ausgabe Nr. 55 vom 27.09.2026
Der Inselbote
Heute habe ich mal wieder echt lange am Inselboten gesessen. Am nervigsten sind Recherchen zu Ankündigungen, bei denen den Veranstalter*innen die Information aus der Nase gezogen werden muss. Aktuelles Beispiel unten: Das empfehlenswerte Filmfestival „Insularia“ …
Und dann gibt es einige Themen. Zur Bargeldabschaffung (Inselbote 54) schreibt Bernd, der Busfahrer:
Lieber Matthias!
Ich bin Bernd, der Busfahrer.
Ich finde dieses Thema äußerst wichtig, vor allem, wenn man bedenkt, wie subtil auf lange Sicht die Abschaffung des Bargeldes vorbereitet wird. Die Spanier interessiert dieses Thema nicht, bzw sie sind zu bequem, etwas dagegen zu unternehmen. Eine Erklärung meinerseits hat gerade mal für eine Woche gereicht, danach wurde wieder das Handy(!) gezückt und bezahlt…
Liebe Grüße
Bernd
Also Leute, wenn ihr auch in Zukunft mit Bargeld dabei sein wollt, zahlt wo es irgend möglich ist, ausschließlich bar!
Aber es gibt noch ein anderes Geldthema, das jeden interessieren sollte, der oder die ein Bankkonto hat. Eine weitere Folge von “Über den Tellerrand geschaut” ganz unten im Inselboten.
Weiter geht’s: Der Tierschutzverein El Juaclo braucht dringend eure Aufmerksamkeit!
Hinweis: Ausnahmsweise ist in der kommenden Woche Annahmeschluss für Kleinanzeigen schon am Donnerstag um 18 Uhr. Wenn du eine Anzeige aufgeben möchtest, dann gerne möglichst bald …
Viel Spaß mit dem Inselboten und einen schönen Tag!
Matthias |
Aktuelles vom Tierschutz auf der Insel
Vor ein paar Tagen hat Instagram den Account des Tierschutzvereins entfernt. Dafür gibt es bei Meta (Facebook, Instagram, WhatsApp) keine Begründung. Weg ist der Account und damit eine komplette Infrastruktur, denn die Vermittlung von Hunden lief bisher hauptsächlich über Instagram. Schon ein paar Tage zuvor schrieb Karin an den Inselboten:
„Im Moment ist der Andrang im Hundeasyl derart groß, dass Yanira, unsere Präsidentin, mit den wenigen Mitarbeitern kaum noch die Hunde aufnehmen kann, die es am allerötigsten haben. Leute, die mit ihrem Hund ins Tierheim kommen und sagen, wenn wir ihn nicht nehmen, bringen wir ihn um, sind keine Seltenheit. Wir sind dankbar für jeden mitfühlenden Menschen, der mit Verantwortung für die Hunde in der Nachbarschaft übernimmt.
Für die wenigen Juclomitarbeiter ist es leider unmöglich allen Tieren zu helfen die es nötig hätten, da durch die immer noch recht große Anzahl der Ignoranten ständig neues Tierelend produziert wird.
Mehrere unserer ehrenamtlichen, langjährigen Mitarbeiterinnen versorgen mit großem Zeitaufwand die Vierbeiner und auch die “Neuen” kümmern sich mit Hingabe und unermüdlich.. Es sind immer noch viel zu wenig Hände, aber alle tun was sie können.“
Nach der Schließung des Instagram-Accounts ergänzt sie:
Sollte jemand einen akuten Notfall zu melden haben, sei es ein verletztes Tier auf der Straße, Welpen in der Mülltonne, ein ausgesetzter Hund, zur Jagdzeit verloren gegangene Podencos oder ein krasser Fall von Misshandlung, bitte bei der Notrufnummer vom Cecopin auf El Hierro anrufen. Die Nummer ist 669 90 13 88 oder 922 55 51 12
In einem Chat treten dann die Institutionen Cecopin, Municipales und Guardia Civil und der Tierschutzverein in Verbindung um möglichst schnell Hilfe leisten zu können. Außerdem ist es wichtig, dass Notmeldungen beim Cecopin dokumentiert werden, da Transparenz im Interesse der Tiere und aller Beteiligten wichtig ist. Das Büro vom Cecopin ist rund um die Uhr besetzt.“ |
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Insularia - das Filmfestival
10 jähriges Jubiläum eines interessanten Filmfestivals, das dieser Tage auf El Hierro startet und dann auf die anderen Inseln geht. Was ich an Details über das Programm herausfinden konnte, klingt wirklich spannend, aber leider finde ich auch nach ausführlicher Suche keine einzige Seite im Internet, auf der man eine Übersicht bekommen könnte, welcher Film an welchem Tag auf El Hierro an welchem Ort läuft.
Nebenbei bemerkt läuft die Webseite des Festivals, die du durch einen Klick auf das Plakat erreichen kannst, auf einem wirklich unwahrscheinlich langsamen Server. Schade, ich hätte euch gerne eine Programmübersicht präsentiert, aber mehr als die Daten, wann das Festival an welchem Ort ist, konnte ich selbst mit KI nicht herausfinden.
• Frontera: 1. bis 3. Oktober
• Sabinosa: 4. Oktober
• Valverde: 8. bis 11. Oktober
• El Pinar: 8. Oktober
• La Restinga: 9. und 10. Oktober |
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Einblicke in die Welt der Pflanzen auf El Hierro
Fincaführungen
Die Finca La Paz wird von vielen Besucher*innen eine Oase oder auch ein Biotop genannt. Du findest hier hunderte von Pflanzen, die typisch für diese Region sind, teilweise auch nur auf den Kanaren wachsen und mit anderen Worten endemisch sind. Andere stammen ursprünglich aus Afrika, Südamerika oder Australien. Und den Orobal gibt es selbst auf El Hierro nur in einer schmalen Zone, zu der auch die Finca La Paz gehört.
Individuellen Fincaführungen gehen auf Deine individuellen Interessen ein: Was möchtest du erfahren von den Pflanzen oder ihrem Anbau? Was möchtest du erfahren über die Geschichte dieser Finca und die Menschen, die hier leben oder gelebt haben? Wer mag kann auch einen Blick in unsere Gästehäuser werfen.
Fincaführungen geben dir oder auch deinen Besuchern oder Gästen Eiinblicke in die Vielfalt der Natur.
Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch
Beitrag: Kleingruppen bis 5 Personen 50 Euro
Dauer: ca. 1,5h
Hier die Infoseite für Fincaführungen auf deutsch und hier auf englisch.
JETZT EINEN INDIVIDUELLEN TERMIN ANFRAGEN!
Kontakt: info@finca-la-paz.com |
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Bei Grippe, Erkältungskrankheiten, wirksame Unterstützung von Wundheilungen und bei Entzündungen
Artemisia Annua
Artemisia annua ist eine Pflanze, der die Gesundheit des Menschen unterstützende Kräfte zugesagt werden. Zu diesen Eigenschaften gehören u.a. folgende Wirkungen:
Antiviral z.B. bei Grippe, COVID 19, Herpes, Gürtelrose und mehr
Stärkung des Immunsystems, Anregung der Abwehrkräfte
Entzündungshemmend: Bei Infekten, Gelenkbeschwerden, u.a.m.
Antibakteriell & antiparasitär, vor allem im Magen-Darm-Trakt
Wundheilend & desinfizierend; wirkt auch lokal bei bereits entzündeten Wunden
Leber- & Gallentonikum
Du kannst das Fläschchen mit 30ml bei uns auf der Finca für 15.- Euro erhalten.
Mehr Infos auf unserer Webseite oder auch in einem kurzen Video. |
Über den Tellerrand geschaut
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Die neugierigen Banken
Auch hier geht es um Geld und interessanterweise sind Menschen, die im Ausland leben, überdurchschnittlich von der hier angesprochenen Thematik betroffen.
Der Gesetzgeber, egal ob in Deutschland oder Spanien, hat in den letzten Jahren immer mehr Überwachungsaufgaben vom Staat auf andere Institutionen geschoben. (Oder sogar auf Einzelpersonen, wie wir in der Corona-Zeit erleben durften, wo jeder jeden überwachen sollte.)
In diesem Fall geht es um die Banken. Immer mehr Einzelpersonen und auch Vereine wundern sich, dass sie plötzlich trotz jahrelanger Geschäftsbeziehung mit ihrer Bank eine Kündigung ihres Kontos erhalten. Ich rede hier nicht von den um sich greifenden Kontokündigungen aus politischen Gründen, sondern von ganz normalen Menschen, die mit Politik so gar nichts zu tun haben und sich auch sonst immer brav an alle Gesetze halten.
Ausgelöst werden die Kündigungen meist durch die automatisierte Kontrolle von Kontobewegungen über die KI. Dabei geht es darum, Unregelmäßigkeiten herauszufinden. (Und wer im Ausland lebt und Geldverkehr zwischen zwei Ländern hat, ist per se schon mal verdächtig.)
Die Banken wurden vonseiten des Gesetzgebers unter dem Vorwand der Geldwäschekontrolle aufgefordert, von ihren Kunden alles an Informationen zu sammeln, was sie bekommen können. Wer sich dem verweigert, macht sich verdächtig. Manche Banken kündigen allein schon deshalb, weil sie gegenüber der Finanzaufsicht kein Risiko eingehen wollen. Und sie geben ihrem Kunden nicht einmal eine Begründung, weshalb das Konto gekündigt wurde.
Wer ein Bankkonto hat und mehr erfahren möchte, bekommt einen ersten Überblick in diesem Blogbeitrag des Journalisten Norbert Häring:
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Insel bote
El Hierro
Fotonachweis: Konzert Bimbache Sabine Willmann, alle anderen Matthias Möbius
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